Für alle Fragen rund um die Ausübung eines Gewerbes ist das örtliche Gewerbeamt zuständig. Alle gesetzlichen Vorschriften sind in der Gewerbeordnung geregelt. So ist nach der Gewerbeordnung jede Tätigkeit, der man selbständig und regelmäßig zur Erzielung von Gewinnen nachgeht, als Gewerbe anzumelden.
Das deutsche Steuerrecht gehört zu den kompliziertesten der Welt. Davon ist auch der Bereich der Existenzgründung betroffen. Um von Beginn an spätere Schwierigkeiten in Form von Steuernachzahlungen zu vermeiden, ist es sinnvoll, schon zu Beginn der Existenzgründung einen Steuerberater einzuschalten. Solange sich Umsatz und Gewinn in einem eher bescheidenen Rahmen bewegen, halten sich auch die Kosten für eine Steuerberatung im Rahmen, sie außerdem als betriebliche Ausgaben bei der Steuererklärung angesetzt werden können.
Hinsichtlich der Frage, was versichert werden sollte, muss man mit Augenmaß vorgehen. Einerseits gibt es eine Reihe von Risiken privater und gewerblicher Natur, gegen die sich der Existenzgründer absichern kann und muss. Andererseits ist das finanzielle Budget während der Existenzgründung begrenzt, so dass hier nicht aus dem Vollen geschöpft werden kann. Es gilt deshalb, einen vernünftigen Kompromiss zu finden.
Die Existenzgründung kann ein sinnvoller Weg aus der Arbeitslosigkeit sein. Die Bundesagentur für Arbeit fördert die Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit mit dem Gründungszuschuss. Der Gründungszuschuss dient der Absicherung des Lebensunterhalts und der sozialen Sicherung mit einer Krankenversicherung und freiwilligen Arbeitslosenversicherung. Um den Gründungszuschuss aus der Arbeitslosigkeit zu erhalten, sind vor der Aufnahme der Selbständigkeit einige Punkte zu beachten.
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