Immer mehr Arbeitnehmer machen sich selbstständig. Nach der Ich-AG gibt es vom Bund nun Unterstützung in Form des Gründungszuschusses, der erst kürzlich reformiert wurde. Damit man gut geplant in die unternehmerische Unabhängigkeit starten kann, sollte man sich einen guten “Fahrplan” machen, zu dem nicht nur die Erstellung eines durchdachten Businessplans zählt.
Von der Idee zum Laden
Als erstes braucht man eine gute Idee, wenn man erfolgreich in die Selbstständigkeit starten will. So ist auch der Gründungszuschuss an das Vorhandensein einer guten Idee geknüpft, die man in Form eines Businessplans formulieren und durchplanen muss. Dieser Plan muss geprüft werden, meist machen das Finanz- oder Steuerberater, die für Banken und Versicherungen oder auch unabhängig tätig sind. Nur wenn der Plan geprüft mit Brief und Siegel vorliegt, kann man den Gründungszuschuss beantragen.
Damit der Plan die Prüfung besteht, sollte man absolut akribisch die Kosten und Ausgaben auflisten, vom Büromaterial bis hin zur Miete und den Ausgaben für Kinokarten oder Zoobesuche. Zu knapp gefasste Budgets bringen einen schon bald in Finanznöte, setzt man dagegen ein zu hohes Budget an, scheitert man vielleicht an der Bewilligung des Anfangskredits. Es gilt also einen realistischen Mittelweg zu finden. Wer ein Ladenlokal oder ein Büro anmieten will, muss die Kosten dafür mit einrechnen.
Es kann sich lohnen, Büro und Wohnung zu vereinen, auf immonet.de findet man geeignete Objekt, die etwa über einen abgetrennten Bürotrakt oder einen zweiten Eingang verfügen. Auch Ladenlokale, an die eine Wohnung angeschlossen ist, sind geeignete Objekte für Existenzgründer, denn ein kurzer Weg zwischen Arbeitsplatz und Wohnung erleichtert die gerade am Anfang notwendige Präsenz.
Auch hier wird man nach Eingabe der entsprechenden Filter auf immonet.de am besten fündig.
Hilfen annehmen
Um mit der Selbstständigkeit erfolgreich zu sein und zu bleiben, wird man Hilfe brauchen. Die Reform des Gründungszuschusses, die unterm Strich einige Kürzungen mit sich bringt, etwa die Umwandlung von Rechtsansprüchen in Ermessensleistungen, begründete das zuständige Ministerium mit einem vermuteten zu hohen Mitnahmeeffekt.
Das heißt: Laut der Auswertung einer Befragung stellte sich heraus, dass etwa 60 Prozent der Existenzgründer sich auch ohne die Hilfen des Gründungszuschusses selbstständig gemacht hätten, was das Ministerium so deutet, dass sie also den Zuschuss nicht gebraucht hätten. Nun ist das im Nachhinein immer leicht gesagt. Bei einer differenzierteren Betrachtung ergibt sich aber ein anderes Bild. Denn wer weiß, ob die Gründer auch erfolgreich gewesen wären, wenn ihnen keine “Luft” durch die finanziellen und administrativen Hilfen geblieben wäre?
Denn auch wenn der Schritt in die Selbstständigkeit bei einer guten Planung in den meisten Fällen von Erfolg gekrönt ist, er ist kein leichter und braucht alle Unterstützung, die er kriegen kann.
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Tags: Büro, Gründungszuschuss, Immobilie, Planung, Selbständigkeit

